Samstag, 15. September 2007
Heute ist es soweit – der Tag der Steubenparade ist da – und somit auch der Höhepunkt unserer Reise. Nach dem Frühstück checken wir endgültig aus und fahren Richtung New York Stadt. Ein bisschen Aufregung macht sich schon breit, schließlich weiß niemand so richtig, was jetzt genau auf uns zukommt. Beim Auspacken werden gleich die ersten Schnappschüsse gemacht – André, Peter und Joachim (besser bekannt als P…) als unsere Fahnenträger mit der deutschen, der badischen und der amerikanischen Flagge – ein genialer Anblick. Etwas hektisch geht es dann Richtung Central Park. Wir haben noch ca. eine halbe Stunde Zeit bis zur Aufstellung und brauchen noch unbedingt ein Gruppenfoto von New York – also nichts wie ab zur Motiv-Suche. Nachdem die Fotos im Kasten sind, heißt es schnellstens zum Aufstellungsort – aber kein Problem, erstens sind wir noch pünktlich, und zweitens müssen wir dann sowieso noch warten. Es wird gleich klar, dass viele Kapellen mitlaufen, rundherum Musik – auch wir machen einen kleinen Soundcheck und spielen Louie, Louie. Um 13:15 ist es endlich soweit – langsam aber sicher geht’s in Richtung Fifth Avenue. Es ist schon aufregend, als wir in diese Prachtstraße einbiegen. Überall an den Seiten stehen Zuschauer und schwenken ihre amerikanischen oder deutschen Fähnchen. Durch die Ehrentribüne, auf der auch Henry Kissinger als Ehrengast anwesend ist, kommt es immer wieder zu Stopps und so spielen wir das ein oder andere Stück im Stehen und begeistern unsere Zuhörer. Endlich an der Ehrentribüne angekommen, werden wir vom Organisator begrüßt. Er berichtet, dass wir unter Helmut Kohl, Franz-Josef Strauß und Bernd Schmidbauer auf vielen politischen Veranstaltungen spielen durften und deutschlandweit bekannt sind. Weiterhin erwähnt er, dass wir auf Empfehlung von Herrn Schmidbauer zur Steubenparade eingeladen wurden. Nach der Ehrentribüne geht dann alles relativ schnell und so gelangen wir zügig zu unserem Endpunkt. Alles in allem muss man sagen, war es schon ein besonderes Erlebnis, allerdings hatten die meisten von uns doch noch mehr Zuschauer erwartet. Tausende Interessierte säumten die Straßen, von der angekündigten Million waren wir dann aber doch weit entfernt…
Um halb drei sind wir wieder am Bus und überlegen, ob wir doch noch zur Friend Ship Party gehen sollen. Da es aber doch zu hektisch werden würde, entschließen wir uns, zurück zum Hotel zu fahren, uns umzuziehen und dann zum Flughafen zu fahren. Eigentlich hätten wir verlängern müssen – werden wir doch von einem Veranstalter noch angesprochen, ob wir nicht sein Oktoberfest nächste Woche musikalisch umrahmen könnten – aber wir entscheiden uns dann doch dagegen. J
Nun heißt es endgültig Abschied nehmen – Good bye Amerika, Deutschland wir kommen.
Am Sonntag gegen 15 Uhr werden wir wieder in Waibstadt sein und bei gutem Wetter begrüßen wir euch musikalisch beim Marschieren durch die Hauptstraße.





1 Kommentar:
Hey SFZ`ler,
Ihr seid wieder da, habt einen stolzen (aber ein wenig müden) Marsch durch die Stadt gemacht und im Stadion nochmals gute Musik für die Daheimgebliebenen und die Freunde und Unterstützer gespielt: schön, dass Ihr wieder da seid.
Jetzt freuen wir Übrigen uns natärlich auf einen USA-Abend mit Bildern, Filmen und vor allem Erzählungen, der kommt doch, oder....?
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