Schon beim ersten Blick aus dem Fenster wird klar, dass wir heute nicht den besten Tag für unsere Unternehmungen erwischt haben. Es regnet in Strömen. Die Teilnehmer, die den Hubschrauberflug gebucht haben, fahren eine Stunde vor den anderen vom Hotel ab – natürlich in der bangen Hoffnung, dass sich das Wetter noch bessert, um den Flug und die Aussicht auch richtig genießen zu können. Die anderen fahren direkt zum Parkplatz der Niagara-Fälle. So ausgeschlafen betrachtet, sehen die Wassermassen und das ganz drum herum schon sehr beeindruckend aus – trotzdem hatten sich viele das ganze wirklich eher in einer Art Nationalpark vorgestellt und nicht am Rande einer Stadt – aber da sieht’s man mal wieder – die Landeier…
Vor dem Steg der „Maid of the Mist“ treffen alle zusammen. Aufgrund der Witterung konnten die Hubschrauber nicht starten und die „Flieger“ kommen doch etwas enttäuscht zurück. Mittlerweile fast von oben bis unten durchnässt, geht’s nun auf zur Bootsfahrt, die uns ganz nah an die Niagara-Fälle bringt. Vor Fahrtbeginn werden Regenmäntel ausgeteilt – diese eine halbe Stunde früher, und die meisten würden sich jetzt wohler fühlen. Die Wasserfälle aus der Nähe sind eine Wucht – allerdings wäre die Bootstour bei schönem Wetter natürlich noch um einiges schöner geworden. Aus gegebenem Anlass fahren wir anschließend ins Hotel zurück und ziehen uns im Foyer um – sehr zum Spaß der Rezeptionisten und mit dem Ergebnis sehr seltsamer Kleider-/Schuhkombinationen J Danach geht’s ins Imax-Kino, wo uns ein Film die Geschichte der Niagara-Fälle näherbringt.
Nun heißt es Kanada adé, Amerika wir kommen. Nach einem kurzen Zwischenstopp vor der Grenze verzögert ein gerissener Keilriemen am Bus 1 unsere Weiterfahrt. Aber auch das bekommen wir in den Griff. Langsam steigt bei einigen die Nervosität, da wir doch ermahnt werden, uns an der Passkontrolle ruhig zu verhalten, um die Einreise in die USA nicht unnötig kompliziert zu gestalten. Doch alles halb so schlimm. Zum Glück will auch hier niemand unsere Koffer und Instrumente sehen und bei der Passkontrolle erwischen wir sehr nette Beamte. Um kurz nach 17:00 Uhr betreten wir amerikanischen Boden. Der Rest des Tages vergeht mit der Busfahrt und einem Essens-Stopp. Schließlich bewältigen wir heute insgesamt 500 km – unser nächstes Ziel ist Harrisburg/Pennsylvania.



1 Kommentar:
Hey in Amerika,
man kann auch nass Spaß haben - schickt uns mehr!
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