Es ist vorbei – ein kurzer Rückblick

Mit zwei Tagen Abstand wird das Empfundene während der letzten Woche noch viel intensiver und mit dem Betrachten der Bilder wird einem klar – der SFZ in den USA, das war einfach ein tolles Erlebnis.

Alle Bedenken aus dem Vorfeld wurden zerschlagen – die geniale Vorbereitung der Reise durch unseren Chefplaner Volker Häcker war der Grundstein des Erfolgs.

Ob Einchecken bei der Lufthansa – die Flüge – Toronto – Niagara Falls – Lanham – Washington – Philadelphia – oder New York: alle Stationen waren eine Reise wert.

Die Disziplin der kompletten Gruppe, vor allem auch unserer Jugend, trug ihr Übriges dazu bei, dass die Stimmung nie kippte sondern immer positiv geprägt war – selbst bei strömendem Regen in Niagara Falls oder während der unendlich langen Busfahrt von Niagara Falls nach Camp Hill.

Bei unseren Auftritten haben wir die Heimat würdig vertreten, beinahe bestechend war dabei die Ordnung auf und neben der Bühne in der Shopping Mall in Washington (weiter so!).

Die Steubenparade selbst war trotz vermeintlich nachlassendem Interesse der New Yorker ein ganz besonderes Erlebnis – wenn auch anstrengender, als ein bei uns üblicher Umzug, so aber doch unvergesslich.

Es bleibt nun nur noch Dank zu sagen:

- allen Musikerinnen und Musikern für die Bereitschaft, weder Kosten noch Strapazen zu scheuen, den SFZ 6.300 km von zu Hause entfernt in den USA zu präsentieren

- allen mitgereisten Fans für die Unterstützung

- Volker für die Organisation (auch Jeannette, die ihn tatkräftig unterstützt hat, bestimmt aber auch darunter zu leiden hatte)

- allen Helfern, die im Vorfeld ihren Teil zum Gelingen der Reise beigetragen haben

- Marion und Klaus für das Abdrehen unseres Reisefilms

- Allen Fotographen, die sicher ihre festgehaltenen Eindrücke der Allgemeinheit zugänglich machen

- Simone, Klaus und Raikko für das tägliche Aktualisieren des „Blogs“ im Internet

- allen Daheimgebliebenen für die überwältigende Resonanz auf unseren Blog

- allen Sponsoren – auch denen, die in der RNZ leider keine Erwähnung fanden (worauf wir keinen Einfluss hatten)

- Der Fa. Emig für die Bereitstellung des Firmengeländes zur Simulation der 5th Avenue ;o)

- Bernd Schmidbauer für die Idee, uns beim Steubenparadekomitee zu empfehlen

- Heike Nahrgang vom Büro Bernd Schmidbauer für die freundliche Unterstützung

- unserer Jugend für das äußerst disziplinierte Verhalten während der ganzen Woche

- allen Fans, die uns am Sonntag wieder in Waibstadt empfangen haben

- sowie allen, die jetzt vielleicht vergessen wurden

Mit dieser Gruppe kann man jederzeit wieder eine solche Reise durchführen.

Vielen Dank noch einmal an alle – es war toll!

Euer Abteilungsleiter

Alexander Fritsch

Es ist vollbracht



Samstag, 15. September 2007

Heute ist es soweit – der Tag der Steubenparade ist da – und somit auch der Höhepunkt unserer Reise. Nach dem Frühstück checken wir endgültig aus und fahren Richtung New York Stadt. Ein bisschen Aufregung macht sich schon breit, schließlich weiß niemand so richtig, was jetzt genau auf uns zukommt. Beim Auspacken werden gleich die ersten Schnappschüsse gemacht – André, Peter und Joachim (besser bekannt als P…) als unsere Fahnenträger mit der deutschen, der badischen und der amerikanischen Flagge – ein genialer Anblick. Etwas hektisch geht es dann Richtung Central Park. Wir haben noch ca. eine halbe Stunde Zeit bis zur Aufstellung und brauchen noch unbedingt ein Gruppenfoto von New York – also nichts wie ab zur Motiv-Suche. Nachdem die Fotos im Kasten sind, heißt es schnellstens zum Aufstellungsort – aber kein Problem, erstens sind wir noch pünktlich, und zweitens müssen wir dann sowieso noch warten. Es wird gleich klar, dass viele Kapellen mitlaufen, rundherum Musik – auch wir machen einen kleinen Soundcheck und spielen Louie, Louie. Um 13:15 ist es endlich soweit – langsam aber sicher geht’s in Richtung Fifth Avenue. Es ist schon aufregend, als wir in diese Prachtstraße einbiegen. Überall an den Seiten stehen Zuschauer und schwenken ihre amerikanischen oder deutschen Fähnchen. Durch die Ehrentribüne, auf der auch Henry Kissinger als Ehrengast anwesend ist, kommt es immer wieder zu Stopps und so spielen wir das ein oder andere Stück im Stehen und begeistern unsere Zuhörer. Endlich an der Ehrentribüne angekommen, werden wir vom Organisator begrüßt. Er berichtet, dass wir unter Helmut Kohl, Franz-Josef Strauß und Bernd Schmidbauer auf vielen politischen Veranstaltungen spielen durften und deutschlandweit bekannt sind. Weiterhin erwähnt er, dass wir auf Empfehlung von Herrn Schmidbauer zur Steubenparade eingeladen wurden. Nach der Ehrentribüne geht dann alles relativ schnell und so gelangen wir zügig zu unserem Endpunkt. Alles in allem muss man sagen, war es schon ein besonderes Erlebnis, allerdings hatten die meisten von uns doch noch mehr Zuschauer erwartet. Tausende Interessierte säumten die Straßen, von der angekündigten Million waren wir dann aber doch weit entfernt…

Um halb drei sind wir wieder am Bus und überlegen, ob wir doch noch zur Friend Ship Party gehen sollen. Da es aber doch zu hektisch werden würde, entschließen wir uns, zurück zum Hotel zu fahren, uns umzuziehen und dann zum Flughafen zu fahren. Eigentlich hätten wir verlängern müssen – werden wir doch von einem Veranstalter noch angesprochen, ob wir nicht sein Oktoberfest nächste Woche musikalisch umrahmen könnten – aber wir entscheiden uns dann doch dagegen. J

Nun heißt es endgültig Abschied nehmen – Good bye Amerika, Deutschland wir kommen.

Am Sonntag gegen 15 Uhr werden wir wieder in Waibstadt sein und bei gutem Wetter begrüßen wir euch musikalisch beim Marschieren durch die Hauptstraße.








Der offizielle Teil beginnt

Freitag, 14. September 2007

Heute beginnt nun endgültig der offizielle Teil unserer Reise – der Empfang zur Steubenparade steht an. Ein Grund für uns, unsere aktiven Musiker zu grüßen, die aus den verschiedensten Anlässen leider nicht an unserer Reise teilnehmen konnten.

Anja, Julia, Xenia, Olivia, Andrea, Stefan, Marvin, Barbara, Michael, Sebastian, Felix, Karlheinz, Reinhard und Norbert – herzliche Grüße von uns allen…

Der heutige Tag beginnt mit dem Empfang durch Vertreter der Stadt und des Organisationskomitees der Steubenparade. Die unterschiedlichsten Gruppen haben sich vor dem Rathausplatz versammelt. Neben uns nehmen Trachtenkapellen, Schützen, Guggenmusiker und Karnevalsvereine teil. Diese und auch der SFZ werden u. a. vom Goethe-Institut unterstützt. Wir werden vom Stellvertreter des Bürgermeisters und dem Hauptorganisator Lars Halter begrüßt. Als Gastgeschenk überreichen Alexander Fritsch und Markus Irmler ein Buch der Stadt Waibstadt und eine SFZ -CD. Als Gegengeschenk erhalten wir eine Plakette mit den Daten der diesjährigen Steubenparade. Nach dem offiziellen Empfang fahren wir hinunter zum Hafen und spielen kurzfristig ein halbstündiges Konzert. Dafür, dass es nicht geplant war, ist es ein großer Erfolg. Die Amerikaner haben gerade Mittagspause und bleiben begeistert bei unserer Musik stehen – solche Spontan-Auftritte machen doch immer wieder Spaß. Nach der Mittagspause geht’s dann um 15 Uhr auf’s Schiff zur Freiheitsstatue. Es ist schon beeindruckend, wenn man direkt vorne dran steht – die Kamaras stehen bei keinem still… auch wenn sie sich unser Adlawädd noch größer vorgestellt hat... Die anschließende Freizeit verbringen viele am Ground Zero, der Wall Street, der Brooklyn Bridge und mit einem Hubschrauberrundflug. Danach treffen wir uns noch einmal und werden vom Busfahrer wieder zur 34. Straße, Ecke 7. Avenue gefahren – es heißt also noch mal „Ab ins Getümmel und den Rummel genießen.“ Das lassen wir uns natürlich nicht zwei Mal sagen… Unsere Jugend verbringt den Abend mit ein paar Älteren beim Baseball-Spiel der Mets gegen die Phillis und treffen pünktlich um halb 11 wieder den Rest der Gruppe. Nun heißt es Abschied nehmen vom Nachtleben in New York. Der Bus bringt uns wieder zurück nach New Jersey, wo der Abend wie immer gemütlich an der Bar ausklingt. Vorher halten wir jedoch noch kurz zum Fotografieren des Empire State Buildings, das zu Ehren der morgigen Parade imposant in Schwarz, Rot, Gold leuchtet.








Der absolute Wahnsinn

Donnerstag, 13. September 2007

Noch ein paar Worte zum gestrigen Abend, um unsere Stimmung zu beschreiben, als wir zum ersten Mal auf dem Broadway standen – Wow, klasse, Wahnsinn usw. war rundum zu hören - wir kamen aus dem Staunen gar nicht mehr raus und hatten dann ein paar Stunden Zeit, die Stadt ein ersten Mal zu erkunden. Auf dem Rückweg hielten wir dann noch mal an, um die New Yorker Skyline bei Nacht betrachten zu können. Auch da waren wir total begeistert.

Auch heute haben wir wieder volles Programm, schließlich gibt’s in New York jede Menge zu sehen. Unsere Stadtrundfahrt beginnt um 9 Uhr. Acht Stunden sind angesetzt, aber nachdem wir bisher ja sehr gute Reiseleiter hatten, haben wir trotz der langen Zeit keine Bedenken. Leider ist dieses Mal nur einer der beiden Reiseleiter top. Nach dem Besuch des Empire State Buildings, der uns einen guten Überblick über die Stadt von oben verschafft, trennen sich die Busse und jeder fährt seine eigene Route. Die ganze Zeit im Bus bei ziemlich monotoner Erzählweise erleichtert das Zuhören nicht gerade – viele kämpfen zwischenzeitlich mit dem Schlaf, langsam aber sicher machen sich die letzten Tage doch bemerkbar. Natürlich erfahren wir trotzdem einiges. Wir sehen die Wall Street, den Ground Zero, das Rockefeller Center u.v.m. Die andere Gruppe aus Bus 1 erzählt hinterher von einem Besuch des Central Parks und einer ansprechenden Führung durch ihre Stadtführerin.

Die Führung endet um 17 Uhr und danach steht uns Freizeit zur Verfügung. In kleinen Gruppe wird jetzt auf eigene Faust die Stadt erkundet und als wir uns zum Zurückfahren wieder am Bus treffen, haben die meisten das lange Bus fahren durch langes und weites Laufen und jede Menge Sight Seeing wieder ausgeglichen.







Mittwoch, 12. September 2007

Der gestrige Abend ist es wert, noch mal besonders erwähnt zu werden. Nachdem wir ausgezeichnet Fisch gegessen hatten, verlangten wir um ca. 22:40 Uhr die Rechnung, da das Restaurant um 23 Uhr schloss. Wir waren 50 Personen, ca. 25 an einem langen Tisch, der Rest an kleinere Tische verteilt. Man kann es kaum glauben, trotz vorheriger Mitteilung, dass wir getrennt zahlen wollen, bekamen wir eine Gesamtrechnung – und das Personal war nicht in der Lage, diese auseinander zu nehmen. Irgendwann haben sie dann doch angefangen, die Rechnungen zu trennen – mit dem Ergebnis, dass gar nichts mehr stimmte. Letztendlich haben wir das Chaos um 0:15 Uhr verlassen – einziger Trost – das Durcheinander kam trotz mehrmaliger Hinweise uns zu Gute…

Zurück zum heutigen Tag. Wir sind um 8 Uhr Richtung Philadelphia gestartet – die Stadt, in der die amerikanische Unabhängigkeitserklärung unterschrieben wurde. Allein die Skyline beeindruckt uns – doch unsere Reiseleiterin prophezeit uns, dass wir von New York noch mehr begeistert sein werden – abwarten….

Erika und Richard sind hier unsere Stadtführer, sie erwarten uns bereits in Kostümen aus der Zeit um 1770.

Auch diese beiden verstehen es bestens, uns die Stadt und ihre Bedeutung ansprechend zu erklären, so sehen wir u. a. die Freiheitsglocke und die „Independance-Hall“.

Nach der Mittagspause heißt es nun aber endgültig – New York, wir kommen. Nach einem kurzen Stopp im Hotel in New Jersey geht es zum ersten Mal mitten ins Getümmel. Am Time Square steigen wir aus und erhalten von Bettina noch einige Informationen. Danach haben wir bis 22 Uhr Freizeit, in der die meisten erst einmal die ersten Eindrücke auf sich wirken lassen.









Begeisternde Hauptstadt

Dienstag, 11. September 2007

Dass das Programm heute bereits um halb acht losgeht, hätten wohl die wenigsten erwartet. Da wir zwei Tage hierbleiben, haben die meisten gedacht, dass wir ein bisschen später losfahren - aber falsch gedacht – heute steht ein informativer, ereignisreicher Tag vor uns. Nach einem Frühstück, das komplett auf Plastikgeschirr serviert wird und deshalb doch einiges Kopfschütteln bei uns hervorruft, beginnt die Fahrt Richtung Washington D.C. Um 10 Uhr startet unsere vierstündige Stadtrundfahrt mit Kurt und Heidi Müller, ein Deutsches Ehepaar, das seit 1963 in den USA lebt. Man kann schlichtweg sagen, die Stadtrundfahrt ist klasse. Kurt Müller erzählt in Bus B ansprechend und interessant, so dass es allen leicht fällt, zuzuhören. Natürlich bietet Washington viele Sehenswürdigkeiten, z. B. das Capitol, der Arlington Heldenfriedhof, der Obelisk (Denkmal für George Washington), das Lincoln Denkmal und nicht zu vergessen das Weiße Haus. Dieses erstaunt jedoch einige, der Anblick ist den meisten nicht vertraut, bis uns Kurt erzählt, dass der eigentliche Hintereingang das gewohnte Bild ist, das man aus dem Fernsehen kennt, und wir hier auf der Vorderseite stehen. Der Präsident ist auch „zuhause“ und arbeitet in unserer Nähe in seinem Oval Office, wie Kurt am Wachpersonal vor dem Bürogebäude erkennt. Leider ist der Wettergott bisher nicht auf unserer Seite und so müssen wir wieder den ein oder anderen Regenschauer über uns ergehen lassen. Auf unserem Weg zum Pentagon erfahren wir, wie Kurt Müller den 11. September 2001 erlebt hat, der sich heute zum 6. Mal jährt. Er zeigt uns u. a. die Stelle, an der das Flugzeug ins Pentagon eingedrungen ist…

Wie gesagt, die vier Stunden vergehen in Windeseile, Kurt Müller versteht es, uns zu begeistern.

Nach der Mittagspause haben wir dann zwei Stunden Freizeit, die wir alle mit Besuchen im Air- + Space-Museum, im Indianer-Museum oder mit einem Spaziergang zum Capitol verbringen. Um 17:30 Uhr ist wieder Treffpunkt, und nachdem auch unser Stabführer den Weg zum Bus zurückgefunden hat, fahren wir gegen 18 Uhr zurück ins Hotel nach Lanham. Nachdem es mittags meistens „schnelles Essen“ gibt, freuen sich die meisten von uns auf den Abend im Red Lobster-Restaurant, wohin wir zum Fisch-Essen gehen.








Der erste Auftritt in den USA

Montag, 10. September 2007

Das heutige Programm startet zwei Stunden später als geplant, da unser Busfahrer seine Stopp-Zeit einhalten muss, die bis 10 Uhr andauert. Warum so spät, werden sich jetzt einige fragen. Ja, der gestrige Abend bzw. die Nacht hörte für uns später auf als ursprünglich gedacht - wir erreichten unser Tagesziel völlig K.O. um halb zwei in der Nacht.

Doch auch wir konnten durch die verschobene Abfahrt länger schlafen und nach einem sehr guten Frühstück geht es munter weiter. Das erste Tagesziel ist ein Museum der Amish-People, eine religiöse Gemeinschaft mit Schweizer/Deutschem Ursprung. Diese Menschen leben streng nach ihren religiösen Vorgaben und kommen auch heute noch ohne Strom, ohne Auto und ohne sonstige Annehmlichkeiten zurecht. Nach diesen neuen Eindrücken geht unsere Reise weiter Richtung Washington/Lanham. Gegen halb fünf checken wir im nächsten Hotel ein. Als wir um 17:15 unser Hotel wieder verlassen, sind wir das erste Mal in den USA in Uniform unterwegs. Es geht zur Arundel Mills Mall, in der wir eine Stunde lang die Passanten mit unserer Musik begeistern. Anschließend bleibt uns selbst noch genug Zeit, die ca. 200 Geschäfte nach Schnäppchen zu durchstöbern – ein Spaß natürlich vor allem für die weiblichen Teilnehmer. Damit auch die Herren auf ihre Kosten kommen, gehen einige von uns anschließend noch gepflegt essen – nach zwei Tagen Fast Food - und beschließen diesen Abend mit gemütlichem Beisammensein.







Eine nasse Angelegenheit

Sonntag, 09. September 2007

Schon beim ersten Blick aus dem Fenster wird klar, dass wir heute nicht den besten Tag für unsere Unternehmungen erwischt haben. Es regnet in Strömen. Die Teilnehmer, die den Hubschrauberflug gebucht haben, fahren eine Stunde vor den anderen vom Hotel ab – natürlich in der bangen Hoffnung, dass sich das Wetter noch bessert, um den Flug und die Aussicht auch richtig genießen zu können. Die anderen fahren direkt zum Parkplatz der Niagara-Fälle. So ausgeschlafen betrachtet, sehen die Wassermassen und das ganz drum herum schon sehr beeindruckend aus – trotzdem hatten sich viele das ganze wirklich eher in einer Art Nationalpark vorgestellt und nicht am Rande einer Stadt – aber da sieht’s man mal wieder – die Landeier…

Vor dem Steg der „Maid of the Mist“ treffen alle zusammen. Aufgrund der Witterung konnten die Hubschrauber nicht starten und die „Flieger“ kommen doch etwas enttäuscht zurück. Mittlerweile fast von oben bis unten durchnässt, geht’s nun auf zur Bootsfahrt, die uns ganz nah an die Niagara-Fälle bringt. Vor Fahrtbeginn werden Regenmäntel ausgeteilt – diese eine halbe Stunde früher, und die meisten würden sich jetzt wohler fühlen. Die Wasserfälle aus der Nähe sind eine Wucht – allerdings wäre die Bootstour bei schönem Wetter natürlich noch um einiges schöner geworden. Aus gegebenem Anlass fahren wir anschließend ins Hotel zurück und ziehen uns im Foyer um – sehr zum Spaß der Rezeptionisten und mit dem Ergebnis sehr seltsamer Kleider-/Schuhkombinationen J Danach geht’s ins Imax-Kino, wo uns ein Film die Geschichte der Niagara-Fälle näherbringt.

Nun heißt es Kanada adé, Amerika wir kommen. Nach einem kurzen Zwischenstopp vor der Grenze verzögert ein gerissener Keilriemen am Bus 1 unsere Weiterfahrt. Aber auch das bekommen wir in den Griff. Langsam steigt bei einigen die Nervosität, da wir doch ermahnt werden, uns an der Passkontrolle ruhig zu verhalten, um die Einreise in die USA nicht unnötig kompliziert zu gestalten. Doch alles halb so schlimm. Zum Glück will auch hier niemand unsere Koffer und Instrumente sehen und bei der Passkontrolle erwischen wir sehr nette Beamte. Um kurz nach 17:00 Uhr betreten wir amerikanischen Boden. Der Rest des Tages vergeht mit der Busfahrt und einem Essens-Stopp. Schließlich bewältigen wir heute insgesamt 500 km – unser nächstes Ziel ist Harrisburg/Pennsylvania.